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Sommersemester 2025
Programm als pdf-Datei
aktualisierter Raum- und Semesterplan
Lageplan der Seminarräume (Externer Link, pdf-Datei)
Anmeldung
Thema des Semesters
Die Gegenwart in der Vergangenheit – die Vergangenheit in der Gegenwart
"Geschichte ereignet sich immer zweimal – das erste Mal als
Tragödie, das zweite Mal als Farce" schrieb Karl Marx. Wenn
Geschichte also wiederkehren sollte, wiederholt sie sich nicht
einfach, sondern "ereignet" sich gewandelt. Kann man sich
dem Wiederholungszwang entziehen als Einzelne*r und als
Masse? Hilft uns da die Psychoanalyse weiter, wenn sie sich
nicht allein als Therapieverfahren versteht, sondern wenn man
mit ihr als Gesellschafts- und Kulturwissenschaft arbeitet? An
Schnittflächen von Psychoanalyse, Zeitgeschichte, Politik,
Klinik, Ästhetik, Philosophie und Religion wollen wir der
Gegenwart in der Vergangenheit und der Vergangenheit in der
Gegenwart nachgehen und Zukunft mitgestalten.
Eröffnungsveranstaltung
Montag, den 24.03.2025, 19:00-20:30 Uhr
Psychoanalyse und Geschichtswissenschaft:
Wer braucht wen? Wofür?
Dorothee Wierling
1 Doppelstunde
Ort: UKE, N55, Campus-Lehre, Raum 310
(A1, 6, 12 / KL)
Inhalt →
Die Historikerin reflektiert das Verhältnis von Geschichtswissenschaft und Psychoanalyse unter dem Gesichtspunkt theoretischer Annahmen, vor Allem aber als Reflexion konkreter, interdisziplinärer Forschungserfahrungen.
Danach: 20:30-22:00 Uhr
Einführung für alle Weiterbildungsteilnehmenden
Es werden aktuelle Entwicklungen am Institut neben allgemeinen berufspolitischen Entwicklungen besprochen. Es besteht Raum für Fragen, Kritik und Anregungen.
Vorher: 18.15-19:00 Uhr
Einführung für die neuen Weiterbildungsteilnehmenden
Ort: UKE, N55, Campus-Lehre, Raum,205
Veranstaltungen zum Semesterthema
Lost in time: zwischen Flash-back und Fast forward.
Über Zeit und Trauma
2 Doppelstunden, Mo., 19:00-20:30 Uhr
Melanie Ebel
27.03., 03.04.2025 (A 2, 5, B1, 3,4 / KL, BL)
Inhalt →
Im Seminar befassen wir uns mit der Verbindung von Zeiterleben und Trauma:
Wie zerstört Trauma Zeit? Was bedeutet es für einen Menschen, wenn die Vergangenheit dauernd in die Gegenwart hereinbricht (Flashback)? Wie beeinflussen zeitlose Zustände, Dissoziationen und Hyperarousal das lineare Zeitempfinden? Und was bedeutet das für die Psychotherapie mit traumatisierten Patienten?
Literaturangaben:
Baumann, J., Grabska, K., Wolber, G.(Hrsg.). Wenn Zeit nicht alle Wunden heilt. Trauma und Transformation. Klett-Cotta (2020).
Krystal, H. (2001) Trauma und Affekte. Posttraumatische Folgeerscheinungen und ihre Konsequenzen für die psychoanalytische Technik. In: Bohleber, W., Drews, S. Die Gegenwart der Psychoanalyse - die Psychoanalyse der Gegenwart. 2. Aufl., Klett-Cotta, Stuttgart (2002), S. 197- 207.
Ferenczi, S (1933) Sprachverwirrung zwischen dem Erwachsenen und dem Kind. In: Balint, M. (Hrsg.) Sandor Ferenczi. Schriften zur Psychoanalyse. Bd. II. Fischer, Stuttgart (1972), S. 303-313).
Akute Vergangenheit:
Der Wiederholungszwang
2 Doppelstunden, Do.,20:30-22:00 Uhr
Dagmar Busch
27.03., 03.04.2025 (A 2, 3, B1/ KL)
Inhalt →
Akute Vergangenheit – der Wiederholungszwang?
Anhand von Fallbeispielen soll der Frage nachgegangen werden, wieso ein unlustvolles Erleben aus der "kindlichen" Vergangenheit in der Gegenwart "wiederholt" wird und wie sich das im Behandlungsalltag äußert. Freud beschreibt den Wiederholungszwang als das "fixierende Moment an der Verdrängung", der durch Bearbeitung dem Bewusstsein zugänglich und damit gelöst werden kann. Der Wiederholungszwang wird aber von ihm auch in Verbindung mit dem Todestrieb gedacht und darin vielleicht auch der Frage, ob und wie wirksam Therapie sein kann, aufgeworfen.
Sigmund Freud: "Jenseits des Lustprinzips", GW, Band 13
Gerhard Dahl: "Nachträglichkeit, Wiederholungszwang, Symbolisierung", Psyche – Z Psychoanal 64, 2010, 385–407
‚Die Angst vor dem Zusammenbruch'
(Winnicott)
Mo., 19:00-20:30 Uhr
Uta Zeitzschel
28.04.2025 (A2.3, 5, 9, B1, B3/ KL)
Inhalt →
Nach der Lektüre von Donald W. Winnicotts Schrift »Fear of breakdown« soll über Auswirkungen lebensgeschichtlich früher, traumatisch bedingter Lebensereignisse nachgedacht werden, die einer Zeit entstammen, in der es noch kein Ich gab, das sie psychisch hätte erfahren können. Wie können sich Spuren früher traumatischer Ereignisse in der analytischen Situation bemerkbar machen? Was kann das für Dynamiken mit sich bringen? Diese und andere Fragen können anhand einer Fallvignette vertiefend diskutiert werden.
Literatur: Winnicott, D.W. (1991 [1974]). Die Angst vor dem Zusammenbruch. Psyche – Z Psychoanal 45, 1116–1126.
Impressionen zur Unzeit - Sprachverwirrung
zwischen den Erwachsenen und dem Kind
2 Doppelstunden, Mo., 19:00-20:30 Uhr
Christine Fischer
05.05., 12.05.2025 (A1, 2, 5, 9, B1, B3/ KL)
Inhalt →
Der Vortrag Ferenczis (Confusion of tongues) 1932 in Wiesbaden kam zur Unzeit. Jedenfalls hätte er nicht gehalten werden dürfen – aus der Sicht einiger wichtiger Personen damals hätte er besser seinen Mund gehalten, seine Zunge gezügelt. Der Zeitpunkt stimmte nicht, schlechtes Timing würde man heute sagen. Dabei ging es inhaltlich genau darum: das Timing und der Inhalt dessen, was vom Erwachsenen zum Kind kommuniziert oder agiert wird, welche rätselhaften oder verwirrenden oder überfordernden oder zerstörerische Eindrücke die Erwachsenen im Kind hinterlassen können. Und welche Möglichkeiten das Kind hat, damit umzugehen. Er läutete damit eine Form von "Zeitenwende" ein; zunächst innerhalb seiner eigenen theoretischen und praktischen Überlegungen, aber nach und nach nahmen seine Ideen den Weg in die britische Middle Group, in die USA, nach Frankreich und zurück in die deutschsprachige Therapieszene. Über Inhalt des Vortrags und die dort beschriebene zwischenmenschliche Dynamik (Kind-Erwachsener, PatientIn – TherapeutIn, Ferenczi-Freud) wollen wir in diesem Seminar sprechen und uns austauschen. Es ist hilfreich, wenn sie den Vortrag vorher lesen.
Sabina Spielrein (1885 -1942):
jüdisch - russische Pionierin der Psychoanalyse in ausgewählten Kapiteln aus Werk, Leben und zeitgenössischer Rezeption
2 Doppelstunden, Do., 19:00-20:30 Uhr
Julia Rasch
15.05., 22.05.2025 (A 5, 12, KL)
Inhalt →
Ihr Leben war eng mit der Entwicklung der Psychoanalyse verknüpft, bewegt und bewegend. Zunächst Patientin von Bleuler und C.G. Jung im Burghölzli in Zürich, studierte sie Medizin, wurde Psychoanalytikerin und eine der ersten Frauen in Freuds Mittwoch - Gesellschaft. Mit ihrer Arbeit "Destruktion als Ursache des Werdens" hat Spielrein schon 1912 ein Konzept des Todestriebs vorgeschlagen, was Freud in seiner Arbeit "Jenseits des Lustprinzips" von 1920 anmerkt. Spielrein wurde in Rostov am Don geboren, wo sie auch starb, durch Erschießung der Deutschen Wehrmacht bei der Besetzung Russlands im WWII. Neben Abschnitten ihrer Lebensgeschichte soll mit dem beigefügten Artikel das Konzept des Todestriebes bei Spielrein und Freud in ihrem jeweiligen theoretischen Kontext verglichen werden.
Henry Zvi Lothane, The untold story of Sabina Spielrein. Healed & haunted by love, uitbooks 2023
Siegmund Freud, Jenseits des Lustprinzips, 1920, aufzurufen unter Projekt Gutenberg,
Spielrein, Sabina Die Destruktion als Ursache des Werdens, Jahrb. Psychoanalyt. Psych. Forsch., (4)(1):465-503, 1912
Warum Krieg?
Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud – heute noch zeitgemäß?
(Lektüre im Intranet wird vorausgesetzt)
1 Doppelstunde, Do., 20:30-22:00 Uhr
15.05.2025 (A 1, 6, 12/ KL)
(max. 15 Teilnehmende)
Inhalt →
Einladung zum Gedankenaustausch mit begrenzter Teilnehmerzahl von 15 Personen.
Vorausgesetzt wird, dass die beiden historischen Briefe (insg. 30 Seiten) vorab gelesen sind.
Literaturangaben:
-A.Einstein, S.Freud, warum Krieg, Diogenes Taschenbuch 2005
-Weblink: https://archive.org/details/freud_1933_warum
Vergangenheit, Vergänglichkeit, Manifestieren, Erinnern, Transfer in Gegenwärtiges
2 Doppelstunden, Mo., 19:00-20:30 Uhr
Alexandra Bussopulos
19.05., 02.06.2025 (A2, 5, 11/ KL)
Inhalt →
Wie wird Vergangenheit zur Geschichte? Wie zur eigenen Geschichte und erhält Bedeutung? Wie gelingt oder misslingt der Transfer in die Gegenwart? Welche Rolle spielt das Erinnern und wie verhält es sich mit Bedeutungen, für die es scheinbar keine Erinnerungen gibt.
Als wichtiges Symbol des Unvergänglichen, des Ewigen gilt der Stein oder Gestein.
Steine scheinen in ihrer Erscheinung ihrem Material etwas Unerschütterliches, Widerständiges, Zeitloses und Ewiges, dem scheinbar mühelos der Transfers aus Vergangenheit in Gegenwart gelingt.
Ich möchte mich in meinem Seminar mit einer sehr besonderen Künstlerin beschäftigen, die als erste bedeutungsvolle europäische Bildhauerin eine besondere Fähigkeit besaß Mamor (ein metamorphes Kalkgestein) zu bearbeiten. Sie hatte eine schwierige, abhängige Liebesbeziehung zu Auguste Rodin, den sie in seinem Schaffen immer wieder unterstützt hat.
An einer Psychose bzw. Störung aus dem Schiozophrenen Formenkreis erkrankt verbrachte sie untergebracht durch Mutter und Bruder 30 Jahre in einer sogenannten Anstalt.
Im Seminar möchte ich mich unter Berücksichtigung der Biographie mit Beispielen aus dem Werk von C.Claudel mit den unterschiedlichen Aspekten von Vergangenheit, Vergänglichkeit und Ewigkeit beschäftigen und den unterschiedlichen Aspekten von Vergangenheit, Vergänglichkeit und Erinnern widmen.
Zeit und Zeitlichkeit:
Verbindungslinien zwischen Philosophie und Psychoanalyse
1 Doppelstunde, Do., 20:30-22:00 Uhr
Christoph Schmidt
22.05.2025 (A1, 11, B3/ KL)
Die Veranstaltung findet statt per Zoom-Meeting:
https://us02web.zoom.us/j/7956778628?omn=85850389810
Meeting-ID: 795 677 8628
Inhalt →
Wir wollen an diesem Abend miteinander diskutieren, wie anlässlich des Themas Zeit Psychoanalyse und Philosophie miteinander verbunden werden können. Es soll (a) um Augustinus' philosophische Theorie der Zeit gehen, (b) um diejenigen Zeitlichkeitsvorstellungen, die in Freuds Traumtheorie enthalten sind und schließlich (c) um Bions Fokus auf die Gegenwartssituation in der Behandlung ("Hier-und-Jetzt").
Wer etwas zur Vorbereitung lesen mag, dem seien die ersten Seiten von Freunds Traumdeutung empfohlen, genauso wie die allerletzte Seite. Augustinus' Bekenntnisse sind online zu finden (Projekt Gutenberg). Hier könnten Sie vorab einen Blick in das Buch 11 werfen, ansonsten sind philosophische Vorkenntnisse nicht nötig.
Literatur: Augustinus (2004). Confessiones – Bekenntnisse, Buch XI. In K. Flasch (Hrsg.), Was ist Zeit? Augustinus von Hippo. Das XI. Buch der Confessiones. Text – Übersetzung – Kommentar (S. 232–279). Frankfurt a. M.: Klostermann.
Bion, W. R. (1989)[1977]. Caesura. In ders., Two papers: The grid and caesura (S. 35–56). London: Karnac.
Freud, S. (1900a). Die Traumdeutung. GW II/III.
Schmidt, Ch. (2024). Zeit und Zeitlichkeit. Verbindungslinien zwischen Philosophie und Psychoanalyse. Gießen: Psychosozial.
Die Magie des Gegenwartsmoments:
Die Wiederkehr/das Wiedererleben der Vergangenheit in der Übertragung
2 Doppelstunden, Mo., 19:00-20:30 Uhr
Bettina Düker
16.06., 07.07.2025 (A1, A9, B3, 5, 6/ KL, BL)
Inhalt →
Zunächst soll das Konzept des Gegenwartsmoments dargelegt werden. Nach Daniel Stern ist dies eine Zeitspanne, in der psychische Prozesse sehr kleine Wahrnehmungseinheiten zu einer Gestalt verbinden, die im Kontext einer Beziehung eine Bedeutung haben. Hiernach wird der Gegenwartsmoment als "der Grundbaustein von Beziehungserfahrungen"
betrachtet. Abstraktionen wie Verallgemeinerungen, Erklärungen, Deutungen oder komplexe Narrationen bestehen aus diesen basalen, primären psychischen Erfahrungen. Nur solche Erfahrungen finden im "Jetzt" statt, und nur sie werden unmittelbar erlebt.
Im weiteren Verlauf soll es um die Bedeutung des Gegenwartsmoments hinsichtlich Übertragung und Gegenübertragung gehen sowie um die Frage, wie im klinisch-psychotherapeutischen Bezug Veränderungsprozesse in Gang kommen.
Literatur:
Daniel N. Stern: Der Gegenwartsmoment; Veränderungsprozesse in Psychoanalyse, Psychotherapie und Alltag (Brandes & Apsel)
Robert D. Hinshelwood: Die Praxis der kleinianischen Psychoanalyse (VIP)
Formen der Verbundenheit am Beispiel von Ritual und Raum in der Hauptkirche St. Michaelis
1 Doppelstunde, Mo., 19:00-20:30 Uhr
Annegret Reitz-Dinse
23.06.2025 (A1, 6, 11/KL)
Inhalt →
Formen der Verbundenheit am Beispiel von Ritual und Raum in der Hauptkirche St. Michaelis"
An diesem Abend werden wir den Kirchenraum erkunden, ihn auf uns wirken lassen, seinen Dimensionen und schließlich dem Klang der Orgeln nachspüren.
Gemeinsam werden wir die Frage bedenken, wie durch das Gebäude Vergangenheit vergegenwärtigt wird und wie wir selbst unsere Sinne öffnen, uns als Gegenwart in einem historischen Raum, in seinen Geschichten und Atmosphären erleben.
Es begleitet uns Hartmut Dinse, Pastor em. der Hauptkirche St. Michaelis und zum Abschluss hören wir die Pianistin und Organistin Kerstin Wolf https://kerstinwolf.de
Fixierung und Regression
1 Doppelstunde, Do., 20:30-22:00 Uhr
Astrid Altenhöfer
10.07.2025 (A1, 2, 3, 5, B1, 3, 5/ KL, BL)
Studientag
Kriegstrauma und Transgenerationalität
3 Doppelstunden, Sa., 10:00-16:00 Uhr
Ulrich Lamparter, Sabine Lucassen, Claudia Moisel, Silke Roschlaub
24.05.2025 (A2, 3, 6, B1, 3, 5, 8/ KL)
Inhalt →
Der Studientag beginnt mit einem einleitenden Vortrag der Münchner Historikerin PD Claudia Moisel. Sie hat sich eingehend mit den zeitgeschichtlichen Hintergründen und Motivlagen der Entwicklung psychoanalytischer Theorien im 20. Jahrhundert befasst:
Der Vortrag befasst sich mit der Geschichte der Psychoanalyse als einem Thema der Wissenschaftsgeschichte in Abgrenzung zu Zäsuren und Phasen der interdisziplinären Zusammenarbeit von Geschichte und Psychoanalyse in Westdeutschland, den Unterschieden und Gemeinsamkeiten im fachlichen Selbstverständnis wie auch im Zugriff auf Begriffe, Zielsetzungen und narrative Kompetenzen, schließlich mit Kriegstrauma und Transgenerationalität am Beispiel medizinischer Gutachten in der Geschichte der Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts nach 1945.
Literatur:
Nikolas R. Dörr, Zeitgeschichte, Psychologie und Psychoanalyse, Version: 2.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 07.04.2020,http://docupedia.de/zg/Doerr_zeitgeschichte_psychologie_v2_de_2020 DOI: http://dx.doi.org/10.14765/zzf.dok-1743; Geschichte und Psychoanalyse. Zur Genese der Bindungstheorie von John Bowlby 1907-1990, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 65 (2017), S. 51-74: https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2017_1.pdf; Hans-Ulrich Wehler (Hrsg.), Geschichte und Psychoanalyse, Köln 1971.
Im Anschluss werden Ulrich Lamparter und Silke Roschlaub Grundvorstellungen zum Kriegstrauma und seiner transgenerationalen Weitergab darstellen, Sabine Lucassen wird von ihrer Arbeit aus einer Gruppe mit Überlebenden des Hamburger Feuersturm berichten.
Semesterabschluss
Wiederholung und ihre Schicksale in Musik und Psychoanalyse am Beispiel einer Komposition von Conlon Nancarrow (1912 - 1997)
1 Doppelstunde, Fr., 19:00-20:30 Uhr
Barbara Dehm-Gauwerky
18.07.2025 (A1, 11, KL)
Im Anschluss: Geselliger Ausklang des Semesters
Inhalt →
Eine Komposition lässt sich vor dem Hintergrund psychoanalytischer Theoriebildung als Übergangsphänomen begreifen, das sich in seiner Sinnhaftigkeit auf etwas Allgemeines, ein gesellschaftliches Gesamt bezieht. Sie wiederholt Szenen aus dem gesellschaftlichen Unbewussten, die durch den Kompositionsvorgang zur Metapher transformiert und zur Diskussion gestellt werden können.
Wiederholungen finden sich ebenfalls in der sehr speziellen Kompositionsweise des amerikanischen Komponisten Conlon Nancarrow. In der zweiten Hälfte des 20ten Jahrhunderts komponierte er fast ausschließlich für Player Piano, einem automatisch spielenden Klavier. Bei einem Konzertvortrag wird jeweils genau die vom Komponisten auf einen Lochstreifen gestanzte Musik zum Erklingen gebracht. Interpreten gibt es nicht.
Was kann uns Study Nr.20 von Conlon Nancarrow über einen Aspekt der Spätmoderne in einer globalisierten Welt erzählen? Mit einem Hörbeispiel und einem Video soll dies exemplarisch untersucht und diskutiert werden.
Hilfreiche Literatur: Hocker, J. (2002): Begegnungen mit Conlon Nancarrow. edition neue zeitschrift für musik, schott musik international
Niedecken, D. (2010): Musik als ungesättigte Deutung. Psyche – ZPsychanal 64, 505-525
Becker, M. (2015): Klänge im Nirgendwo – Tanzen im Irgendwo. In: Musik und Psychoanalyse hören voneinander Bd.2. Picht,J. (Hg.), Psychosozial-Verlag, Gießen 37-66
Dehm-Gauwerky, B. (2019): Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. IN: Sinnlichkeit und Denken, Hg. Becker, M., Dehm-Gauwerky B., Vollstedt.T., Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 113-137
Grundlagenveranstaltungen
Theorie und Technik tiefenpsychologisch
fundierter Psychotherapieverfahren 1
3 Doppelstunden, Do. 19:00-20:30 Uhr
Christian Foth
27.03, 03.04., 24.04.2025 (B3, 5/ BL)
Neurosenlehre 1
7 Doppelstunden, Mo., 19:00-20:30 Uhr
Ingrid Fuchs:
31.03., 07.04., 28.04.2025:
Triebpsychologie und Neurosenkonzept
Michael Schödlbauer:
05.05.2025: Strukturtheorie der Psyche
Uta Zeitzschel:
12.05.2025: Das Unbewusste
Michael Schödlbauer:
19.05., 02.06.2025: Angst
(A1, 2, 5 / KL)
Einführung in die Erstinterviewtechnik
4 Doppelstunden, Mo., 20:30-22:00 Uhr
Silke Roschlaub, Matthias Köpp
31.03., 07.04., 12.05., 02.6.2025 (B1 / BL)
Videoseminar
4 Doppelstunden, Mo., 20:30-22:00 Uhr
Jeanette Jung
28.04., 05.05., 19.05.2025 (B1 / BL)
Geschichte(n) und Strukturen rund um die Aus- und Weiterbildung am AEMI
3 Doppelstunden, Mi., 19:00-20.30 Uhr
Ulrich Lamparter, Michael Schödlbauer, Matthias Köpp
(verpflichtende Veranstaltung für die neuen Teilnehmenden im SoSe 2025)
26.03., 03.04., 09.04.2025 (A11/ KL)
Inhalt →
Dass "man schwer in das Institut" hineinkomme, war ein wichtiger Befund in der Studie "Kenne Deine Nächste wie Dich selbst". Sie beforschte im Jahr 2022 das Ausbildungserleben am AEMI. Dem soll diese neu für die Beginner am Institut konzipierte und verpflichtende Veranstaltung abhelfen. Ulrich Lamparter berichtet zur Geschichte des AEMI ( wo kommen wir eigentlich her?), Michael Schödlbauer stellt die Struktur des Instituts und den Aufbau der Ausbildung (wie läuft es hier eigentlich?) und Matthias Köpp berichtet von der Lage des Instituts im Feld der Berufs- und Identitätspolitik in der Psychotherapie (wo und wofür stehen wir eigentlich im Vergleich zu den andern?). Auch das gegenseitige persönliche Kennenlernen bei einem Glas Wein soll nicht zu kurz kommen.
1. Abend: U. Lamparter
- Freud auf Brautschau in Hamburg
- Geschichte der PA in HH
- Geschichte des AEMI und Geschichten aus dem AEMI
- Was ist TP?
- Wie geht TP?
- Wie lernt man TP?
- Wo und wie findet TP in der Ausbildungsstätte statt?
- Grundbegriffe der psychodynamischen Psychotherapie
2. Abend: M. Schödlbauer
- Wie ist das AEMI aufgebaut? AG PT als Träger des AEMI
- Anforderungen der Aus- und Weiterbildung (Psychologen/ Ärzte)
- Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten bis Ende 2032: Wie bekomme ich das hin?
- Zukunft: Weiterbildung Fachpsychotherapie
- Wie ist die Aus- und Weiterbildung am AEMI aufgebaut?
- Wie stelle ich meinen Semesterplan zusammen?
- Curriculum und Semesterthemen der letzten Jahre: Pflicht und Kür!?
- Seminare der GeKo
- Wie und wo finde ich Informationen? (Website/ Intranet)
- Wie finde ich einen Selbsterfahrungsleiter? (Umgang mit Listen und Angeboten)
- Zügig von der Erstinterview- in die Behandlungsphase: Eingangskolloquium
- Wie finde ich einen PT 1/ PT 2-Platz? Begleitseminar PT1/PT2 (Renken)
- Wer kann mir helfen, wenn ich Schwierigkeiten habe? (Sprecher, Mentoren, Vertrauens-/ Ombudsperson, Instituts-/ Ambulanzleitung)
- Was macht das AEMI noch?
3. Abend: M. Köpp
- Fahrt in schwierigen Gewässern: Berufspolitische Orientierungen, DGPT
- Was ist was?
- Ärzte-, Psychotherapeutenkammer
- Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
- KV
- Einschlägige Sozialgesetzbücher
- Berufsordnungen für Psychotherapeutinnen
- Datenschutz
- Wie kann man die Ausbildung finanzieren?
- Wie und wo kann ich mich als Gruppenpsychotherapeut qualifizieren?
- Wie kann es nach der Aus- und Weiterbildung weitergehen (Niederlassung, Anstellung, MVZ…. )
- Abschlussrunde: Was wäre Ihnen für den Start noch wichtig?
Einige Gruppenphänomene
(Lektüre im Intranet wird vorausgesetzt)
2 Doppelstunden, Do., 20:30-22:00 Uhr
Christoph Groth
27.03, 03.04.2025 (A 6, 9, B1, 8 / KL, BL)
Wie bereite ich mich auf die Approbationsprüfung vor?
2 Doppelstunden, Mo., 19:00-20:30 Uhr
Mona Kühn
31.03., 07.04.2025 (A11, B1)
Inhalt →
Die Approbationsprüfung stellt den Abschluss einer langjährigen und intensiven Ausbildungszeit dar. In dem Seminar werden Informationen, Tipps und Hilfen zur Prüfungsanmeldung und -vorbereitung vermittelt.
Werkstatt Intervention
(für Kandidat*innen in der Behandlungsphase AEMI, DPG, MBI)
3 Doppelstunden, Di., 18:30-20:00 Uhr
Marion Mayer-Hanke
08.04., 15.04., 22.04.2025 (B3, B5 / BL)
Ort: Praxis: Mayer-Hanke:
Gerichtstraße 13, 22765 Hamburg
Anmeldung über info@mbi.de (max. 12 Teilnehmer)
Inhalt →
Anhand ihrer Fallvignetten, Stundenprotokolle, Erstinterviews oder szenischen Darstellungen werden wir darüber nachdenken, wie eine Intervention oder Deutung wirken kann, sie die Patienten möglicherweise erreichen können und welche alternativen Deutungs- und Interventionsoptionen es dazu geben könnte.
Literatur: Jürgen Körner (2016); Psychodynamische Interventionsmethode, Psychodynamik Kompakt, Vandenhoek & Ruprecht. Jürgen Körner (2020). Die Kunst der Deutung und die Macht der Beziehung, Psychodynamik Kompakt, Vandenhoek & Ruprecht Karl Koenig (2002), Einführung in der Psychoanalytischen Interventionstechnik, Klett Cotta Wolfgang Mertens (2014), Psychoanalytische Erkenntnishaltungen und Interventionen, Kohlhammer.
Übertragung, projektive Identifizierung und der intersubjektive Dritte
2 Doppelstunden, Do., 20:45(!)-22:00 Uhr
Andreas Sadjiroen
19.06., 03.07.2025 (A1, B1, 3, 5, 6)
Ort: Rothenbaumchaussee 71
Inhalt →
Ausgehend von Freuds Konzepten der Übertragung und Gegenübertragung sollen deren Weiterentwicklung und zwei weitere Konzepte, nämlich projektive Identifizierung (M. Klein) und der intersubjektive Dritte (Ogden), in ihrer Entstehungsgeschichte, den methodologischen Unterschieden, inhaltlichen Überschneidungen und ihrer Verwendung bei der Konzeptualisierung von Therapiesitzungen untersucht und diskutiert werden. Als primär psychoanalytischen Konzepten wird über ihren jeweiligen empirischen Wert für die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie nachzudenken sein. Die Bereitschaft, Fallmaterial mitzubringen, wird vorausgesetzt.
Literatur und ein Podcast zur Einstimmung in die Thematik:
Freud, S. (1912b): Zur Dynamik der Übertragung. GW VIII
Cécile Loetz, Jakob Müller: Projektion – Projektive Identifizierung. In: Rätsel des Unbewußten. Podcast zur Psychoanalyse und Psychotherapie (Folge 42).
Ogden, T. H. (1998): Zur Analyse von Lebendigem und Totem in Übertragung und Gegenübertragung. Psyche 52(11), 1067-1092.
Weitere Lehrveranstaltungen
Im Anschluss an die Ringvorlesung: Gedankenaustausch im AEMI zu Neid und Ressentiment
6 Doppelstunden, Do., 21:00 (!) - 22:00 Uhr
Rebecca Albrecht, Verena Daues, Bettina Düker, Michael Schödlbauer
10.04., 24.04., 08.05., 05.06., 19.06., 03.07.2025 (A1, 5, 6, B3, 5/ KL)
Ort: Rothenbaumchaussee, 71
LGBTQIA+:
Chancen und Herausforderungen in der Psychotherapie mit queeren Personen
2 Doppelstunden, Do., 19:00-22:00 Uhr
Lena Barth
08.05.2025 (A5, 6, 7, B 3, 8 / KL, BL)
Inhalt →
Queere Menschen sind oft spezifischen Belastungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität ausgesetzt, was zu psychischen Beeinträchtigungen und innerpsychischen Konflikten führen kann. Gleichzeitig verfügen sie über besondere Ressourcen, etwa im Umgang mit Ambiguität, von denen auch wir Therapeut:innen lernen sollten. Der Umgang mit einer mehrdeutigen Welt kann produktive oder destruktive Strategien annehmen und ist individuell wie gesellschaftlich bedeutsam. Thomas Bauer beschreibt die Welt als "voll von Ambiguität" (Bauer, 2022). Im Zentrum des Umgangs mit Unsicherheit steht das Konzept der Ambiguitätstoleranz, also die Fähigkeit, "Mehrdeutigkeiten und Unsicherheiten wahrzunehmen und zu akzeptieren" (Häcker & Stapf, 2004). Dieses Konzept geht auf Else Frenkel-Brunswik (1949) zurück und wird heute den Ich-Funktionen zugeordnet. Wilfred R. Bion (1970) ergänzte dies mit dem Konzept der Negative Capability, einer therapeutischen Haltung, die darauf beruht, "im Zweifel verharren zu können, ohne voreilig eine Entscheidung zu treffen" (Böök, 2002).
Die Psychotherapie mit queeren Menschen widmet sich den psychologischen Herausforderungen der LGBTQIA+-Gemeinschaft. Die Veranstaltung bietet einen Überblick über Methoden und Ziele dieser Praxis und thematisiert LGBTQIA+-Terminologie, den Coming-out-Prozess und spezifische Themen wie Minderheitenstress. Vor allem sollen primäre und sekundäre queere Themen in der Psychotherapie thematisiert und Möglichkeiten einer queersensiblen, ambiguen Grundhaltung erarbeitet werden. Anhand eines Forschungsprojekts zu alternativen Familienmodellen wird ein praktischer Raum geschaffen, um darüber ins Gespräch zu kommen.
Quellen:
Bauer, T. (2022). Die Vereindeutigung der Welt: Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt. Stuttgart: Reclam.
Bion, W. (1970/1923). Lernen durch Erfahrung. Suhrkamp Taschenbuch.
Böök, M. (2002). The Significance of Negative Capability for Psychotherapy: A Contribution to the Theory and Practice of Therapy. Psychoanalytic Psychotherapy, 16(3), 224-238.
Frenkel-Brunswik, E. (1949). Intolerance of Ambiguity as an Emotional and Perceptual Personality Variable. Journal of Personality, 18(1), 108-143.
Häcker, H. O., & Stapf, K. H. (2004). Wörterbuch der Psychologie. München: C.H. Beck.
Zach, B., Hutfless, E., Lauretis, T., Drescher, J., Edelman, L., Engel, A., & Zach, B. (2023). Queering Psychoanalysis (2nd ed.). edition assemblage.
Begleitseminar PT 1/ PT 2
Semesterübergreifend, Do., 16:30-18:00 Uhr
Siliva Renken
Ort: Praxis Silvia Renken,
Erikastraße 79, 20251 Hamburg
8.5., 5.6., 3.7., 7.8., 11.9., 2.10., 6.11., 4.12.2025 (A2.3, A11, B2)
Inhalt →
Das monatlich stattfindende Seminar bietet Gelegenheit zum Austausch über Ihre Erfahrungen während der "Praktischen Tätigkeit" nach dem "alten" Psychotherapeutengesetz von 1998.
Was sind die Anforderungen und Inhalte des PT1 und des PT2? Welche Sorgen und Nöte gehen damit einher und wie können Sie damit umgehen?! Bei Bedarf sind Supervision bzw. Intervision möglich.
Leitung: Silvia Renken, Psychologische Psychotherapeutin (TP), niedergelassen in eigener Praxis, langjährige Erfahrung in der Anleitung und Begleitung (PT-1 und PT-2) im Klinikum Nord
AG-Antidiskriminierung: Jessica Benjamins
"Die Fesseln der Liebe": Psychoanalyse, Feminismus und das Problem der Macht
Do., 19:00-22:00 Uhr (26.06.), 19:00-20:30 Uhr (17.7.)
Mina Christova, Elena Mancuso, Silke Roschlaub,
Franziska Rosenow, Christian Veyhle, Nele Voss
(A 1, 5, 6, B9/ KL)
Inhalt →
Mit Texten von Jessica Benjamin wollen wir uns mit einer feministischen Perspektive auf die Psychoanalyse beschäftigen.
Wir freuen uns über alle, die Lust haben mitzulesen. In diesem sowie im folgenden Semester sind die Veranstaltungen vom AEMI anerkannt und werden als Theoriestunden gezählt. Das besondere an dem Format ist, daß alle Kandidat:innen eingeladen sind, sich in den Austausch einzubringen und den Raum mitzugestalten.
Erstinterview- und Fallseminare
Erstinterviewseminar I
8 Doppelstunden, Mo., 20:30-22:00 Uhr
Martin Herbers, Andreas Sadjiroen
31.03., 07.04., 28.04., 05.05., 12.05., 19.05., 02.06., 16.06.2025 (B1 - B2 / IF, BL)
Erstinterviewseminar II
8 Doppelstunden, Mo., 20:30-22:00 Uhr
Christine Fischer, Helmut Teller
31.03., 07.04., 28.04., 05.05., 12.05., 19.05., 02.06., 16.06.2025 (B1 - B2 / IF, BL)
Fallseminar I
8 Doppelstunden, Mo., 20:30-22:00 Uhr
Alexandra Bussopulos, Matthias Oppermann
31.03., 07.04., 28.04., 05.05., 12.05., 19.05., 02.06., 16.06.2025 (B3 - B6 / IF, BL)
Fallseminar II
8 Doppelstunden, Mo., 20:30-22:00 Uhr
Dagmar Busch, Judith Spisak
31.03., 07.04., 28.04., 05.05., 12.05., 19.05., 02.06., 16.06.2025 (B3 - B6 / IF, BL)
Fallseminar III
8 Doppelstunden, Mo., 20:30-22:00 Uhr Sabine Cassel-Bähr, Christiane Hartard
07.04., 28.04., 05.05., 12.05., 19.05., 02.06., 16.06., 23.06.2025 (!) (B3 - B6 / IF, BL)
Fallvorstellungen zum Abschluss
2 Doppelstunden, Mo., 19:00-22:00 Uhr
14.07.2025 (B3 - B6 / IF, BL)
Das Seminar findet im AEMI, Rothenbaumchaussee 71, statt.
Die in Klammern gefassten Angaben A1 - A12, B1 - B8 beziehen sich auf die Vorgaben des Psychotherapeutengesetzes für Psychologische Psychotherapeut*innen von 1998.
Für die Ärzt*innen sind nach der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Hamburg von 2020 "KL" für Krankheitslehre und Diagnostik, "BL" für Behandlungslehre und "IF" für Interaktionsbezogenes Fallseminar ausgewiesen.
AEMI-Netzwerk
Im AEMI-Netzwerk sind Kolleginnen und Kollegen zusammengeschlossen, die ihre Ausbildung zum Psychotherapeuten abgeschlossen haben und die Angebote des AEMI weiterhin zur Fortbildung nutzen. Darüber hinaus entwickelt das AEMI-Netzwerk selbst Angebote in der Krankenversorgung und in der Supervision für andere Berufsgruppen und bietet den Rahmen für Intervision und Austausch.
Nähere Informationen unter AEMI-Netzwerk
Ansprechpartner:
Verena Daues (verena.daues@gmail.com)
Michael Waldenhoff (praxis.waldenhoff@t-online.de)
Aufbaumodul Psychoanalyse
Seit April 2015 wird in Kooperation mit dem Arbeitskreis für Psychotherapie (AfP) des Michael-Balint-Instituts (MBI) ein "Aufbaumodul Psychoanalyse" für Mitglieder des ‚AEMINetzwerks' angeboten. Darüber ist es möglich, die Zusatzbezeichnung "Psychoanalyse" im Anschluss an die tiefenpsychologische Aus- und Weiterbildung zu erwerben. Kontakt: Prof. Dr. Ulrich Lamparter, ulamparter@t-online.de
Weitere Angebote
Gemeinsame Lehrveranstaltungen Hamburger Lehrstätten nach dem Psychotherapeutengesetz ("GeKo"-Seminare)
AEMI:
Adolf-Ernst-Meyer-Institut für Psychotherapie:
Rothenbaumchaussee 71, 20148 Hamburg,
Tel. 41 53 99 06
Methoden und Erkenntnisse der Psychotherapieforschung
2 Doppelstunden, Sa., 10:00-13:15 Uhr
Holger Schulz
Sa., 17.05.2025 (A3/ BL)
APH:
Akademie für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse Hamburg, APH gGmbH, Seewartenstr. 10, Haus 4, 20459 Hamburg
Anmeldung: geschaeftsstelle@aph-online.de
Die APH bietet dieses Semester kein Seminar an.
DPG:
Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Hamburg e.V.
Tesdorpfstraße 11, 20148 Hamburg, Tel. 44 49 81, post@dpg-institut-hamburg.de
Das DPG bietet dieses Semester kein Seminar an.
IfP:
Institut für Psychotherapie (IfP), Martinistr. 52,
Gebäude W 26, 20246 Hamburg, Tel. 040-7410-56460
VT für Psychodynamiker:innen
5 Doppelstunden, Sa., 09:00-18:00 Uhr
Laura Kürbitz
Sa., 05.07.2025
Anmeldungen per Mail an ifp-info@uke.de
MBI:
Michael-Balint-Institut, Falkenried 7, 20251 Hamburg, Tel. 42 92 42-12
Workshop szenisches Verstehen - zum Begriff der Szenen in ihrem Vorrang.
2 DS, Sa., 10:00-13:15 Uhr
Dietmut Niedecken
Sa., 26.04.2025 als Hybrid-Seminar
Ringvorlesung: Neid und Ressentiment
Gemeinsame Veranstaltungsreihe von:
AEMI, APH, DPG, IFP, MBI
Do., 19.00-20.30 Uhr, Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügelbau, W 221
10.04.25: Prof. Joachim Küchenhoff, Basel:
Opfer sein, Opfer bleiben – über Ressentiment, Verantwortung und die Möglichkeit zu verzeihen
24.04.25: Prof. Vendrell Ferran, Marburg:
Phänomenologie des Existenzialneids und seine Verbindung zum Ressentiment
08.05.25: Dipl.-Psych. Maria Johne, Leipzig:
Neid und Ressentiment als Folgen von gesellschaftlichen Transformationsprozessen in unseren psychoanalytischen Behandlungen
25.05.25: Dr. Theo Piegler, Hamburg:
Film "Black Swan" (Sonntag um 11 Uhr im Abaton-Kino)
05.06.25: Prof. Dr. Heinz Weiß, Stuttgart:
Neid und Ressentiment, Megalomanie und perverses Über-Ich. Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung und aktuelle gesellschaftliche Phänomene"
19.06.25: PD Dr. Annegret Reitz-Dinse, Hamburg:
Wie Gott ein Gefühl kennenlernt. Theologische Deutungen zum Neidkonzept in Genesis 4
03.07.25: Dr. Regine Scholz, Düsseldorf:
"Du bist ja nur neidisch" – Der Neid und die soziale Ordnung
10.07.25: Prof. Martin Teising, Bad Hersfeld:
Gemeinsames Nachdenken über Neid und Ressentiment in einer moderierten Großgruppe
Fortbildungsreihe Psychotherapie
AEMI / Michael-Balint-Institut:
Mi., 18.06.2025, Prof. Dr. Günter Reich
»Unbefriedigtes Suchen« – Psychodynamische Psychotherapie der Bulimia nervosa
(A 2, 5, B3, 6/ KH, BL)
Mi., 25.06.2025 Tabea A. Tillinger
Magersucht: Ringen um Wachstum in Abgrundnähe
(A 2, 5, B3, 6/ KH, BL)
20.30-22.00 Uhr,
Hörsaal der Augenklinik im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, W 40, Martinistr. 52, 20246 Hamburg
Vorträge für die interessierte Öffentlichkeit, 20:30-22:00 Uhr, im Hörsaal der Augenklinik, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, W 40, Martinistr. 52, 20246 Hamburg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Öffentlicher Vortrag auf Einladung des AEMI-Netzwerks:
Fr., 09.05.2025, Prof. Dr. Ilka Quindeau:
Antisemitisch sind immer die Anderen
Vortrag für die interessierte Öffentlichkeit, Freitag, 19:00-20:30 Uhr im Hörsaal der Augenklinik, Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf, W 40, Martinistr. 52, 20246 Hamburg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
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