image

Aktuelles

Sommersemester 2026

Thema des Semesters
Zwischen Allmacht und Ohnmacht: Narzissmus,
Hochstimmung und die Fragilität des Selbst

Das Semester startet am Montag, den 13.4.2020, 19:00-20:30 Uhr mit der Einführungsveranstaltung.

Semesterprogramm

Anmeldeformular

aktualisierter Raum- und Semesterplan (PDF)

Das "Semesterpaket" mit Anschreiben, gedrucktem Programm und Rechnung wird Ihnen wie gewohnt zugeschickt.

Um schnelle Anmeldung wird gebeten.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Semester!



Hamburger Fortbildungsreihe Psychotherapie

Fortbildungsreihe_19

Seit dem Jahr 1986 lädt die »Hamburger Fortbildungsreihe Psychotherapie« Psychotherapeut*innen, Psychoanalytiker* innen, Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen zu regelmäßigen Vorträgen mit Diskussion ein.

Die Vorträge vermitteln den »state of the art« in der psychoanalytisch begründeten Psychotherapie und Psychoanalyse. Tradiertes Wissen und vor allem neu entwickelte Einsichten und theoretische Konzeptualisierungen werden mit den Erfordernissen und Herausforderungen der täglichen Arbeit in Klinik und Praxis, den wissenschaftlichen Entwicklungen und mit allgemeinen gesellschaftlichen Veränderungen in Beziehung gesetzt.

Die Vorträge finden am Mittwochabend im Semester um 20.30 Uhr im Hörsaal der Augenklinik im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, W 40, Martinistr. 52, 20246 Hamburg statt. Im Anschluss gibt es eine Diskussion.

Die Veranstaltungen sind von der Ärztekammer Hamburg mit jeweils 3 Punkten zertifiziert. Der Eingang zum Hörsaal der Augenklinik befindet sich auf dem Klinikgelände schräg gegenüber der Psychiatrischen Klinik. An der Hauptpforte wird ein Lageplan vorgehalten. Der Fußweg von dort zum Hörsaal beträgt 5 Minuten.

 

Mittwoch, der 22. April 2026, 20:30 Uhr

Dr. phil. Johanna L. Degen, Flensburg
»Online-Dating-Kultur als parasoziale Annäherung: Forschungs- und praxisorientierte Perspektiven«

Dating-Apps haben sich zum prominentesten Ort der Kontaktaufnahme entwickelt. Durch diese Praxis verändern sich Dating-Prinzipien, die Kultur des Kennenlernens und soziale Umgangsformen. Neben vielen Chancen bietet Online-Dating auch Risiken innerhalb der Apps und darüber hinaus. Heute befinden wir uns bereits im Zeitalter der Dating-Erschöpfung. Dabei spielen im Subjekt implizite Annahmen, Attributionen, Interpretationen sowie sozialdynamische Projektionen zwischen Subjekten und Gruppen eine maßgebliche Rolle, die sich unter anderem in Geschlechterverhältnissen niederschlagen. Der Vortrag stellt die aktuellen Erkenntnisse aus der Forschung vor und diskutiert deren Bedeutung für Subjekt, Kultur, Therapie und Klinik.

Mittwoch, der 3. Juni 2026, 20:30 Uhr

Prof. Dr. Christiane Eichenberg, Wien
»Digitale Medien in der Psychotherapie: Wirksamkeit, Wirkfaktoren und Einfluss von Videotherapie und generativen KI-Chatbots auf die therapeutische Beziehung«

Digitale Technologien verändern die psychotherapeutische Versorgung und werfen Fragen nach ihrer Vereinbarkeit mit den theoretischen Grundlagen verschiedener Schulen auf. Der Vortrag fasst den aktuellen Forschungsstand zur Wirksamkeit und zu den Wirkfaktoren digital gestützter Psychotherapie zusammen, insbesondere hinsichtlich Videotherapie und generativer KI-Chatbots. Untersucht wird, inwieweit Chatbots zentrale Elemente psychoanalytischer Arbeit aufgreifen oder nachbilden können und welche Rolle sie als digitales Drittes in der therapeutischen Dyade spielen sowie welche Chancen und Grenzen sich daraus für die therapeutische Beziehung ergeben. Zudem werden klinisch relevante Phänomene wie Parallelbeziehungen oder Abhängigkeitstendenzen und deren Einfluss auf die Beziehungsgestaltung analysiert.

 


Das AEMI-Netzwerk lädt ein:

Grenzverletzungen in der Psychotherapie

Freitag, 12. Juni 2026, 19.30 Uhr
Fr. Dr. med. Andrea Schleu, Essen

Inhaltsbeschreibung: Welche Erkenntnisse lassen sich aus den Beratungsfällen des Ethikvereins ziehen? Welche qualitativen und welche quantitativen Aussagen können zu einer psychotherapeutischen Fehlerkultur beitragen? Wie sind persönliche und institutionelle Abwehrmechanismen zu verstehen? Wo sind wir persönlich beteiligt oder betroffen?

Ort: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Hörsaal Augenklinik (Gebäude W40)
Martinistraße 52, Hamburg

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Akkreditierung ist beantragt.

REFERENTIN Frau Dr. med. Andrea Schleu, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin und Innere Medizin, Psychoanalyse (DGPT), zertifizierte EMDR-Therapeutin (EMDRIA), Spezielle Psychotraumatologie (DeGPT), Supervision (DGSv), Beraterin und Vorsitzende des Ethikvereins e.V., niedergelassen in Essen

Im AEMI-NETZWERK sind postgraduierte tiefenpsychologisch fundiert ausgebildete psychologische und ärztliche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Psychoanalytikerinnen, Psychoanalytiker, Gruppentherapeutinnen und Gruppentherapeuten sowie Fachtherapeutinnen organisiert, die sich dem AEMI verbunden fühlen und die sich die Pflege und Weitergabe des tiefenpsychologischen Ansatzes in der Psychotherapie zur Aufgabe gemacht haben.

Download Veranstaltungsflyer

 


Informationsveranstaltung

Wie werde ich Psychotherapeut/in?
(tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie)

Aus-/ Weiterbildung zum/zur

Psychologischen Psychotherapeuten/-in  (letzte Zulassung: Wintersemester 2025/26)   
Fachpsychotherapeuten/-in
ärztlichen Psychotherapeuten/-in:

  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Zusatzweiterbildung Psychotherapie

Termin folgt

Ort: Adolf-Ernst-Meyer-Institut für Psychotherapie (AEMI)
Rothenbaumchaussee 71, 1. OG., 20148 Hamburg

Informationen über: Konzept – Programm – Aus-/Weiterbildungsambulanz – Dauer - Kosten – Refinanzierung der Aus- und Weiterbildung – Reform des Psychotherapeutengesetzes – Musterweiterbildungsordnung (WBO-Ärzte 2020; WBO-Fachpsychotherapie 2022)

Hinweis: Wir nehmen letztmalig im Wintersemester 2025/26 in die Ausbildung zu Psychologische*n Psychotherapeut*innen (nach dem Psychotherapeutengesetz von 1998) auf.

Bei Interesse an einer Aus- oder Weiterbildung am Adolf-Ernst-Meyer-Institut für Psychotherapie wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle. Wir geben Ihnen gerne Auskunft. Adolf-Ernst-Meyer-Institut, Rothenbaumchaussee 71,  20148 Hamburg, Tel. 040/41 53 99 06; info@aemi.de.



Psychodynamische Tage auf Langeoog 2026

Die Psychodynamischen Tage auf Langeoog werden von den psychodynamischen und psychoanalytischen Instituten in Hamburg mit getragen.

Die Tagung findet  vom 25. - 29. Mai 2026 statt.

Vertrauensfragen – Wahrheit und Täuschung in der Psychotherapie

Text

Eine Anmeldung zu den Psychodynamischen Tagen Langeoog 2026 in Präsenz ist voraussichtlich ab Herbst 2025 möglich. Wenn Sie daran Interesse haben, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an pdt-langeoog@albertinen.de. Wir nehmen Sie dann in die Interessentenliste auf und informieren Sie, sobald eine Anmeldung möglich ist. Den Link zum Programm finden Sie dann auch hier. Mehr infos unter: https://albertinen-akademie.de/pdt/

Mehr infos unter: https://albertinen-akademie.de/pdt/

 



Summer-School 2026

für Studierende und approbierte Weiterbildungsinteressierte

Mit der SUMMER SCHOOL laden wir herzlich Studierende der Psychologie und Medizin, sowie postgraduierte Weiterbildungsinteressierte ein, die Interesse daran haben, mehr über das psychotherapeutische Arbeitsfeld und den tiefenpsychologischen Ansatz zu erfahren. Die Summer School am Adolf-Ernst-Meyer-Institut (AEMI) wird seit 2012 jährlich angeboten und von Mitgliedern des AEMI-Netzwerks ausgerichtet.

Programm Summer School 2026

Donnerstag, 24. September

18:00 Uhr Begrüßung der Teilnehmenden, Vorstellungsrunde
Judith Spisak, Michael Waldenhoff

19:00 Uhr Einführung in das psychodynamische Denken
Markus Buhné

20:30 Uhr Mentalisierungsbasierte Therapie (MBT)
Gitta Strehlow

Freitag, 25. September

19:00 Uhr Konflikt, Angst und Abwehr
Florian Kopper

20:30 Uhr Essstörungen
Rebecca Albrecht

Samstag, 26. September

10:00 Uhr Übertragung und Gegenübertragung
Michael Waldenhoff

11:30 Uhr Suizidalität
Astrid Altenhöfer

13:00 – 13:30 Uhr Gelegenheit zu allgemeineren Fragen und zur Weiterbildung am Adolf-Ernst-Meyer-Institut
Michael Schödlbauer, Judith Spisak, Michael Waldenhoff

13:30 – 14:30 Uhr Ausklang mit Feedback
Judith Spisak, Michael Waldenhoff

Moderation der Summer School
Astrid Altenhöfer, Gesina Philippi, Judith Spisak und Michael Waldenhoff

Download FLYER Summer School 2026


Erinnerungswerk Hamburger Feuersturm (EHF 1943)

EHF-Erinnerungswerk

Das Erinnerungswerk Hamburger Feuersturm sammelt durch Interviews die Erinnerungen von Zeitzeug/innen der Bombardierung Hamburgs im Juli 1943. Hierzu vermitteln wir ausgebildete Psychotherapeut/innen als Gesprächspartner, bereiten die Aufzeichnungen der Interviews auf und archivieren sie in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, um sie langfristig zu sichern und der Forschung zugänglich zu machen. Das EFH ist ein interdisziplinäres Projekt, das am Adolf-Ernst-Meyer-Institut angesiedelt ist.

Verantwortlich ist Prof. Dr. Ulrich Lamparter.

Nähere Informationen finden Sie hier:

www.ehf-1943.de



Hamburger Psychotherapiewerkstatt (HPW)

EHF-Erinnerungswerk

Die Hamburger Psychotherapiewerkstatt (HPW) ist ein Kooperationsprojekt von AEMI und IVAH (Institut für Verhaltenstherapie-Ausbildung Hamburg) unter der Leitung von PD. Dr. Ulrich Lamparter und Dr. Gerhard Zarbock. Die HPW sammelt und unterstützt Forschungsprojekte im Bereich der Psychotherapie in Hamburg. Ein Ziel der HPW ist der Verfahrensdialog, insbesondere zwischen VT und TP/PA: Was machen denn "die anderen" nun wirklich? Ein erstes Projekt ist eine verfahrensdialogische Ausbildungsevaluation durch Tandem-Interviews der Kandidaten: "Kenne Deinen Nächsten wie Dich selbst". 

Forschungsinteressierte und "Mitmacher" sind herzlich willkommen.

Kontakt: Prof. Dr. Ulrich Lamparter, ulamparter@t-online.de