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Aktuelles

Wintersemester 2023/24

Thema des Semesters
Spaltung ist in aller Munde…

Das Semester startet am Montag, den 26.11.2023 um 19:00 Uhr mit der Einführungsveranstaltung.

Semesterprogramm

Anmeldeformular

Kalender-/Raumübersicht (pdf-Datei)

Das "Semesterpaket" mit Anschreiben, gedrucktem Programm und Rechnung wird Ihnen wie gewohnt zugeschickt.

Um schnelle Anmeldung wird gebeten.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Semester!



Hamburger Fortbildungsreihe Psychotherapie

Fortbildungsreihe_19

Seit dem Jahr 1986 lädt die »Hamburger Fortbildungsreihe Psychotherapie« Psychotherapeut*innen, Psychoanalytiker* innen, Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen zu regelmäßigen Vorträgen mit Diskussion ein.

Die Vorträge vermitteln den »state of the art« in der psychoanalytisch begründeten Psychotherapie und Psychoanalyse. Tradiertes Wissen und vor allem neu entwickelte Einsichten und theoretische Konzeptualisierungen werden mit den Erfordernissen und Herausforderungen der täglichen Arbeit in Klinik und Praxis, den wissenschaftlichen Entwicklungen und mit allgemeinen gesellschaftlichen Veränderungen in Beziehung gesetzt.

Die Vorträge finden am Mittwochabend im Semester um 20.30 Uhr im Hörsaal der Augenklinik im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, W 40, Martinistr. 52, 20246 Hamburg statt. Im Anschluss gibt es eine Diskussion.

Die Veranstaltungen sind von der Ärztekammer Hamburg mit jeweils 3 Punktenzertifiziert. Der Eingang zum Hörsaal der Augenklinik befindet sich auf dem Klinikgelände schräg gegenüber der Psychiatrischen Klinik. An der Hauptpforte wird ein Lageplan vorgehalten. Der Fußweg von dort zum Hörsaal beträgt 5 Minuten.

 

Mittwoch, der 13. Dezember 2023  Krankheitsbedingt verlegt auf 06.03.2024!

Dr. pth. Gisela Hajek, Wien
Prokreativität und weibliche Potenz. Schwangerschaft in Praxis und Theorie

Die Schwangerschaft einer Therapeutin ist ein hoch– wirksames Ereignis in Therapien, egal ob in privaten Praxen oder in Institutionen. Besonders die erste Schwangerschaft einer Psychoanalytikerin stellt sie nicht nur in sich selbst, sondern auch an ihrem Arbeitsplatz in eine neue Situation. Die Auseinandersetzung bzw. Enttabuisierung von weiblicher Potenz und Prokreativität im Allgemeinen ist damit ein wichtiges Feld des Durcharbeitens wie auch der Identifikation für Menschen egal welchen Geschlechtes: bisher haben alle Menschen eine (biologische) Mutter und waren einmal sie. Konkrete Fähigkeiten wie auch eine vollständigere Symbolisierung von weiblichen Körpern und weiblichen Zyklen stellen somit einen wichtigen Baustein im Verständnis von psychodynamischen Ereignissen in und zwischen Menschen dar.

 

Mittwoch, der 24. Januar 2024

Prof. Dr. phil. habil. Ada Borkenhagen, Magdeburg
Weibliche genitale Schönheitschirurgie als Normalisierungspraktik

Anfang des neuen Jahrtausends entdeckten die Medien ein »neues« Feld der kosmetischen Chirurgie: die »Designervagina«. Nach einem kurzen Einblick in die Geschichte der weiblichen Genitalchirurgie westlicher Kulturen werden Informationen zur Häufigkeit, zum Forschungsstand, den Einstellungen und Motiven der Patientinnen dieser neuesten Spielart genitalchirurgischer Praktiken gegeben und anhand eines Fallbeispiels illustriert. Mittels Medienanalyse erfolgt eine Einordnung kosmetischer Genitalchirurgie als Normalisierungstendenz und Ausdruck des »neuen« Sozialcharakters des »optimierten (Körper-) Selbst«.

 

Mittwoch, der 21. Februar 2024

Dr. rer. nat. Annekathrin Bergner, Berlin
Psychotherapie der postpartalen Depression

Die Geburt eines Kindes ist für die meisten Mütter und Paare ein bedeutsames, glückliches Ereignis. Sie sehen ihrer Elternschaft mit großen Erwartungen entgegen. Für die betroffenen Mütter und Paare ist es deshalb oft sehr belastend, wenn sich nach der Entbindung mehr oder weniger tiefgreifende psychische Probleme bei der Mutter entwickeln. Von einer psychischen Erkrankung der Mutter in der Postpartalzeit ist immer auch das Kind bzw. die Mutter-Kind-Interaktion betroffen. Der Vortrag umreißt das Erscheinungsbild psychischer Erkrankungen im Wochenbett und deren Folgen für Mutter und Kind ebenso wie notwendige Modifikationen von Psychotherapie in Schwangerschaft und Postpartalzeit und die Psychopharmakotherapie in der Stillzeit.


Informationsveranstaltung

Wie werde ich Psychotherapeut/in?
(tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie)

Aus-/ Weiterbildung zum/zur

Psychologischen Psychotherapeuten/-in
Fachpsychotherapeuten/-in
ärztlichen Psychotherapeuten/-in:

  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Zusatzweiterbildung Psychotherapie

Mittwoch, den 13.März 2024, 19.00h

Ort: Adolf-Ernst-Meyer-Institut für Psychotherapie (AEMI)
Rothenbaumchaussee 71, 1. OG., 20148 Hamburg

Informationen über: Konzept – Programm – Aus-/Weiterbildungsambulanz – Dauer - Kosten – Refinanzierung der Aus- und Weiterbildung – Reform des Psychotherapeutengesetzes – Musterweiterbildungsordnung (WBO-Ärzte 2020; WBO-Fachpsychotherapie 2022)

Bei Interesse an einer Aus- oder Weiterbildung am Adolf-Ernst-Meyer-Institut für Psychotherapie wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle. Wir geben Ihnen gerne Auskunft. Adolf-Ernst-Meyer-Institut, Rothenbaumchaussee 71,  20148 Hamburg, Tel. 040/41 53 99 06; info@aemi.de.



Psychodynamische Tage auf Langeoog 2024

Die Psychodynamischen Tage auf Langeoog werden von den psychodynamischen und psychoanalytischen Instituten in Hamburg mit getragen.

Die Tagung findet vom 20. Mai - 24. Mai 2024 statt.

"Übergänge" – die 8. Psychodynamischen Tage auf Langeoog

"Übergänge" ist das Thema der 8. Psychodynamischen Tage Langeoog, die vom 20.5. bis 24.5.2024 auf der Nordseeinsel stattfinden, wo sich Übergänge in Veränderungen der Vegetation, der Wasserfarbe und Gezeiten zeigen, aber auch als Übergänge vom Land zu Strand und Meer für jeden sichtbar sind. Übergänge sind aber auch in der psychotherapeutischen Arbeit spürbar: Mit der Pandemie haben sich neue, digitale Behandlungsformen als Übergang vom analogen zum digitalen Kontakt etabliert, psychotherapeutische Institute befinden sich unter neuen Rahmenbedingungen der Ausbildung im Übergang, mit der Psychotherapieforschung gelingt immer häufiger der Übergang von psychologischen zum biologischen Verständnis psychischer Erkrankungen, viele Psychotherapeut:innen stehen im Rahmen des Generationswechsels am Übergang in die Berufstätigkeit oder den Ruhestand.

Diese und andere Themen werden von erwarteten 400 Teilnehmenden und Expert:innen in der Wochen nach Pfingsten auf Langeoog diskutiert. Unter neuer wissenschaftlicher Leitung durch Frau PD Dr. med. Carola Bindt vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Prof. Dr. med. Sönke Arlt, Albertinen Krankenhaus Hamburg, sowie einem Arbeitskreis bestehend aus Vertreter:innen der psychodynamischen Hamburger Ausbildungsinstitute ist ein interessantes und vielseitiges Programm entstanden. Als Seminarleitende konnten viele renommierte Psychotherapeut:innen, als Hauptvortragende u.a. Sylke Andreas (Universität Klagenfurt, Österreich), Daniel Sollberger (Liestal, Schweiz), Cord Benecke (Universität Kassel), Tobias Nolte (University College London, England), Marie Louise Hermann (Zürich, Schweiz), Cécile Loetz und Jakob Müller (Heidelberg, bekannt aus dem Podcast "Rätsel des Unbewussten") gewonnen werden. Die Veranstalter freuen sich auf eine intensive und interessante Tagungswoche auf der schönen Insel Langeoog, die Anmeldung ist ab sofort möglich: https://albertinen-akademie.de/pdt/

Download PDF

Mehr infos unter: https://albertinen-akademie.de/pdt/

 



Summer-School 2024

für Studierende der Psychologie und Medizin

Mit der SUMMER-SCHOOL laden wir herzlich Psychologie- und Medizinstudierende ein, die Interesse daran haben, mehr über das psychotherapeutische Arbeitsfeld und den tiefenpsychologischen Ansatz zu erfahren. Die Summer-School am Adolf-Ernst-Meyer-Institut (AEMI) wird seit 2012 jährlich angeboten und von Mitgliedern des AEMI-Netzwerks ausgerichtet.

Termine und Programm folgen


Erinnerungswerk Hamburger Feuersturm (EHF 1943)

EHF-Erinnerungswerk

Das Erinnerungswerk Hamburger Feuersturm sammelt durch Interviews die Erinnerungen von Zeitzeug/innen der Bombardierung Hamburgs im Juli 1943. Hierzu vermitteln wir ausgebildete Psychotherapeut/innen als Gesprächspartner, bereiten die Aufzeichnungen der Interviews auf und archivieren sie in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, um sie langfristig zu sichern und der Forschung zugänglich zu machen. Das EFH ist ein interdisziplinäres Projekt, das am Adolf-Ernst-Meyer-Institut angesiedelt ist.

Verantwortlich ist PD Dr. Ulrich Lamparter.

Nähere Informationen finden Sie hier:

www.ehf-1943.de



Hamburger Psychotherapiewerkstatt (HPW)

EHF-Erinnerungswerk

Die Hamburger Psychotherapiewerkstatt (HPW) ist ein Kooperationsprojekt von AEMI und IVAH (Institut für Verhaltenstherapie-Ausbildung Hamburg) unter der Leitung von PD. Dr. Ulrich Lamparter und Dr. Gerhard Zarbock. Die HPW sammelt und unterstützt Forschungsprojekte im Bereich der Psychotherapie in Hamburg. Ein Ziel der HPW ist der Verfahrensdialog, insbesondere zwischen VT und TP/PA: Was machen denn "die anderen" nun wirklich? Ein erstes Projekt ist eine verfahrensdialogische Ausbildungsevaluation durch Tandem-Interviews der Kandidaten: "Kenne Deinen Nächsten wie Dich selbst". 

Forschungsinteressierte und "Mitmacher" sind herzlich willkommen.

Kontakt: PD Dr. Ulrich Lamparter, ulamparter@t-online.de