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Aktuelles

Sommersemester 2025

Thema des Semesters
Die Gegenwart in der Vergangenheit –
die Vergangenheit in der Gegenwart

Das Semester startet am Montag, den 24.03.2025, 19:00-20:30 Uhr mit der Einführungsveranstaltung.

Semesterprogramm

Anmeldeformular

aktualisierter Raum- und Semesterplan (PDF)

Das "Semesterpaket" mit Anschreiben, gedrucktem Programm und Rechnung wird Ihnen wie gewohnt zugeschickt.

Um schnelle Anmeldung wird gebeten.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Semester!



Hamburger Fortbildungsreihe Psychotherapie

Fortbildungsreihe_19

Seit dem Jahr 1986 lädt die »Hamburger Fortbildungsreihe Psychotherapie« Psychotherapeut*innen, Psychoanalytiker* innen, Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen zu regelmäßigen Vorträgen mit Diskussion ein.

Die Vorträge vermitteln den »state of the art« in der psychoanalytisch begründeten Psychotherapie und Psychoanalyse. Tradiertes Wissen und vor allem neu entwickelte Einsichten und theoretische Konzeptualisierungen werden mit den Erfordernissen und Herausforderungen der täglichen Arbeit in Klinik und Praxis, den wissenschaftlichen Entwicklungen und mit allgemeinen gesellschaftlichen Veränderungen in Beziehung gesetzt.

Die Vorträge finden am Mittwochabend im Semester um 20.30 Uhr im Hörsaal der Augenklinik im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, W 40, Martinistr. 52, 20246 Hamburg statt. Im Anschluss gibt es eine Diskussion.

Die Veranstaltungen sind von der Ärztekammer Hamburg mit jeweils 3 Punkten zertifiziert. Der Eingang zum Hörsaal der Augenklinik befindet sich auf dem Klinikgelände schräg gegenüber der Psychiatrischen Klinik. An der Hauptpforte wird ein Lageplan vorgehalten. Der Fußweg von dort zum Hörsaal beträgt 5 Minuten.

 

Mittwoch, der 18. Juni 2025, 20:30 Uhr

Prof. Dr. phil. Günter Reich, Göttingen
»Unbefriedigtes Suchen« – Psychodynamische Psychotherapie der Bulimia nervosa

Essstörungen sind oft schwere psychosomatische Erkrankungen mit chronifizierender Eigendynamik, oft gravierenden körperlichen, psychischen, interpersonalen und sozialen Folgen und hoher Ambivalenz gegenüber Psychotherapie sowie i. d. R. langer Behandlungsdauer und häufigen Abbrüchen. Mögliche Entstehungsbedingungen und Folgen werden skizziert. Der Schwerpunkt des Vortrags ist ein empirisch geprüftes störungsorientiertes psychodynamisches Behandlungsmodell der Bulimie, das die Arbeit an der Symptomatik der Essstörung mit der am Konflikt und Abwehr sowie strukturellen und interpersonellen Problemen verbindet und die durch die Modifikationen bedingten Veränderungen der Übertragungs- und Gegenübertragungsdynamik berücksichtigt.

 

Mittwoch, der 25. Juni 2025, 20:30 Uhr

M. Sc. Psych. Tabea A. Tillinger, Berlin
Magersucht: Ringen um Wachstum in Abgrundnähe

Anorektisches Verhalten kann die Betroffenen bis in den Tod führen. Für die psychotherapeutische Praxis ist es daher bedeutsam, das komplexe Bedingungsgefüge der Störung zu berücksichtigen. Neben den medizinischen Besonderheiten und Folgeerscheinungen, sind dabei auch kulturelle und gesellschaftliche Wirkfaktoren sowie spezifische Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene relevant. Der Vortrag soll einen psychodynamischen Zugang zur Entstehung und Behandlung der Anorexia nervosa bei Frauen ermöglichen. Es werden psychoanalytische Konzepte sowie Überlegungen zu behandlungstechnischen Schwierigkeiten und Möglichkeiten dargestellt und diese praxisnah veranschaulicht.

 


Das AEMI-Netzwerk lädt ein:

Antisemitisch sind immer die Anderen

Freitag, 9. Mai 2025, 19 Uhr
Professor Dr. Ilka Quindeau, Frankfurt / Berlin

Ort: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Hörsaal Augenklinik (Gebäude W40)
Martinistraße 52, Hamburg

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Akkreditierung ist beantragt.

REFERENTIN Prof. Dr. Ilka Quindeau, Diplom-Psychologin und -Soziologin, Psychoanalytikerin in eigener Praxis (DPV/IPA); Professorin für Klinische Psychologie an der Frankfurt University of Applied Sciences, gegenwärtig Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.

Im AEMI-NETZWERK sind postgraduierte tiefenpsychologisch fundiert ausgebildete psychologische und ärztliche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Psychoanalytikerinnen, Psychoanalytiker, Gruppentherapeutinnen und Gruppentherapeuten sowie Fachtherapeutinnen organisiert, die sich dem AEMI verbunden fühlen und die sich die Pflege und Weitergabe des tiefenpsychologischen Ansatzes in der Psychotherapie zur Aufgabe gemacht haben.

Download Veranstaltungsflyer

 


Informationsveranstaltung

Wie werde ich Psychotherapeut/in?
(tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie)

Aus-/ Weiterbildung zum/zur

Psychologischen Psychotherapeuten/-in
Fachpsychotherapeuten/-in
ärztlichen Psychotherapeuten/-in:

  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Zusatzweiterbildung Psychotherapie

Termin folgt

Ort: Adolf-Ernst-Meyer-Institut für Psychotherapie (AEMI)
Rothenbaumchaussee 71, 1. OG., 20148 Hamburg

Informationen über: Konzept – Programm – Aus-/Weiterbildungsambulanz – Dauer - Kosten – Refinanzierung der Aus- und Weiterbildung – Reform des Psychotherapeutengesetzes – Musterweiterbildungsordnung (WBO-Ärzte 2020; WBO-Fachpsychotherapie 2022)

Bei Interesse an einer Aus- oder Weiterbildung am Adolf-Ernst-Meyer-Institut für Psychotherapie wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle. Wir geben Ihnen gerne Auskunft. Adolf-Ernst-Meyer-Institut, Rothenbaumchaussee 71,  20148 Hamburg, Tel. 040/41 53 99 06; info@aemi.de.



Psychodynamische Tage auf Langeoog 2025

Die Psychodynamischen Tage auf Langeoog werden von den psychodynamischen und psychoanalytischen Instituten in Hamburg mit getragen.

Die Tagung findet  vom 09. Juni - 13. Juni 2025 statt.

Grenzfragen – Das Weltgeschehen im Behandlungszimmer

Jedes Jahr stehen die Psychodynamischen Tage auf Langeoog unter einem Motto, um das herum sich die Beiträge und Seminare gruppieren und das während der Tagungswoche besonders beleuchtet wird. So auch auf der kommenden Tagung 2025. Das Thema "Grenzfragen – das Weltgeschehen im Behandlungszimmer" erschien uns passend und dringend, da aktuelle Krisen, Kriege und Katastrophen, aber auch mediale Polarisierung und politische Radikalisierung unser Leben zunehmend spürbar beeinflussen.

So sind wir auch im geschützten Raum der Therapie vermehrt mit diesbezüglichen Themen, die von unseren Patient*innen explizit oder implizit eingebracht werden, konfrontiert - sei es die "Klimaangst", die "Kriegsangst", die Angst vor einer Schwächung demokratischer Kräfte oder die Angst vor und das Erleben von gesellschaftlicher Ausgrenzung.

Daran knüpft sich die Frage, ob und wie wir als therapeutisch Tätige auf das Eindringen äußerer Bedrohungen und daran gebundener innerer Ängste in den therapeutischen Raum vorbereitet sind, wie wir im Sinne unserer Patient*innen einen Umgang damit finden und wie wir im Angesicht zahlreicher krisenhafter Zuspitzungen im Weltgeschehen und auch im eigenen Erleben möglichst gut behandeln und stärken können.

Wir laden Sie herzlich ein, im Jahr 2025 an den 9. PdT teilzunehmen und diese und andere "Grenzfragen" mit uns zu reflektieren und zu diskutieren.

Eine Anmeldung zu den Psychodynamischen Tagen Langeoog 2025 in Präsenz ist voraussichtlich ab Herbst 2024 möglich. Wenn Sie daran Interesse haben, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an pdt-langeoog@albertinen.de. Wir nehmen Sie dann in die Interessentenliste auf und informieren Sie, sobald eine Anmeldung möglich ist. Den Link zum Programm finden Sie dann auch hier. Mehr infos unter: https://albertinen-akademie.de/pdt/

Mehr infos unter: https://albertinen-akademie.de/pdt/

 



Summer-School 2025

für Studierende und approbierte Weiterbildungsinteressierte

Mit der SUMMER SCHOOL laden wir herzlich Studierende der Psychologie und Medizin, sowie postgraduierte Weiterbildungsinteressierte ein, die Interesse daran haben, mehr über das psychotherapeutische Arbeitsfeld und den tiefenpsychologischen Ansatz zu erfahren. Die Summer School am Adolf-Ernst-Meyer-Institut (AEMI) wird seit 2012 jährlich angeboten und von Mitgliedern des AEMI-Netzwerks ausgerichtet.

Programm Summer School 2025

Donnerstag, 25. September

18:00 Uhr Begrüßung der Teilnehmenden, Vorstellungsrunde

19:00 Uhr Einführung in das psychodynamische Denken
Markus Buhné

20:30 Uhr Mentalisierungsbasierte Therapie (MBT) im Rahmen der psychodynamischen Therapien
Gitta Strehlow

Freitag, 26. September

19:00 Uhr Beziehung in der therapeutischen Begegnung. Wie sich Bindungsstil und implizites Beziehungswissen auswirken.
Stefan Bettmann

20:30 Uhr Historische Entwicklung und Psychodynamik von Übertragung und Gegenübertragung
Michael Waldenhoff

Samstag, 27. September

10:00 Uhr Widerstand
Katrin Jost-Seeck

11:30 Uhr Strukturelle Störungen
Reinhard Trenschel

13:00 - 13:30 Uhr Gelegenheit zu allgemeineren Fragen und zur Weiterbildung am Adolf-Ernst-Meyer-Institut

13:30-14:30 Uhr Ausklang mit Feedback, Open End

Moderation der Summer School
Astrid Altenhöfer, Judith Spisak und Michael Waldenhoff

Download FLYER Summer School 2025


Erinnerungswerk Hamburger Feuersturm (EHF 1943)

EHF-Erinnerungswerk

Das Erinnerungswerk Hamburger Feuersturm sammelt durch Interviews die Erinnerungen von Zeitzeug/innen der Bombardierung Hamburgs im Juli 1943. Hierzu vermitteln wir ausgebildete Psychotherapeut/innen als Gesprächspartner, bereiten die Aufzeichnungen der Interviews auf und archivieren sie in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, um sie langfristig zu sichern und der Forschung zugänglich zu machen. Das EFH ist ein interdisziplinäres Projekt, das am Adolf-Ernst-Meyer-Institut angesiedelt ist.

Verantwortlich ist Prof. Dr. Ulrich Lamparter.

Nähere Informationen finden Sie hier:

www.ehf-1943.de



Hamburger Psychotherapiewerkstatt (HPW)

EHF-Erinnerungswerk

Die Hamburger Psychotherapiewerkstatt (HPW) ist ein Kooperationsprojekt von AEMI und IVAH (Institut für Verhaltenstherapie-Ausbildung Hamburg) unter der Leitung von PD. Dr. Ulrich Lamparter und Dr. Gerhard Zarbock. Die HPW sammelt und unterstützt Forschungsprojekte im Bereich der Psychotherapie in Hamburg. Ein Ziel der HPW ist der Verfahrensdialog, insbesondere zwischen VT und TP/PA: Was machen denn "die anderen" nun wirklich? Ein erstes Projekt ist eine verfahrensdialogische Ausbildungsevaluation durch Tandem-Interviews der Kandidaten: "Kenne Deinen Nächsten wie Dich selbst". 

Forschungsinteressierte und "Mitmacher" sind herzlich willkommen.

Kontakt: Prof. Dr. Ulrich Lamparter, ulamparter@t-online.de